Qualitätssicherungs - System WKS


Auszug aus unserem Handbuch

Das Qualitätssicherungssystem WKS (WarenKontrollSystem) besteht seit 1992 und wird seitdem ständig den neuen Anforderungen angepasst. Grundlage dieses Systems ist auch unsere Unternehmensphilosophie.

Dieses System beginnt bereits bei der Auswahl unserer Lieferanten. Nur wenn die von unserem Hause vorgegebenen Liefervoraussetzungen erfüllt werden, kann ein Lieferant in unseren Kreditorenpool aufgenommen werden.

Wir kaufen unsere Vormaterialien bei deutschen und/oder europäischen Werken/Händlern ein. Soweit es Normen für diese Materialien gibt, werden diese nach den entsprechend geltenden Vorschriften eingekauft. (Einige Beispiele: Rohr DIN 2394 /2393 / 2391 / 2448 / 2458 etc, Achsmaterialien: EN 10277, Lager DIN 625, Kettenräder DIN 8187 -ISO /R 606; Achssicherung DIN 471/472 und DIN 988 usw.) Die eingehenden Waren werden bei Wareneingang einer Wareneingangskontrolle unterzogen. Waren die nicht den geforderten Qualitätsanforderungen entsprechen werden gesperrt und entsprechend der vorhandenen Vorschriften zum Lieferanten zurückgeschickt. Waren mit erfüllten Qualitätsvorgaben werden eingelagert, bzw. jeweils laufenden Aufträgen zugeordnet.

Bevor eingehende Bestellungen als Auftrag in die Fertigung gelangen, werden diese zunächst vertraglich überprüft (*1). Dann werden sie in unserer technischen Abteilung aufbereitet, und auf Machbarkeit hin überprüft. Ist diese Überprüfung abgeschlossen, werden die Artikel in unserem EDV - System angelegt und dokumentiert. Dies erfolgt nach unserem hauseigenen Artikelkennzeichnungscode, der uns ermöglicht einen einmal gefertigten Artikel aufgrund der Kennzeichnung zu erkennen und erneut zu fertigen. Anschließend werden Werksaufträge einschließlich Stücklisten, Arbeitsanweisungen und /oder Zeichnungen im System erstellt, nochmals überprüft und gehen dann in die Fertigung. Die auf dem Werkauftrag vorhandenen Daten und Informationen sind ebenfalls in unserem EDV - System unter der betreffenden Artikelnummer dokumentiert und werden täglich gesichert.

Die Fertigung erfolgt dann anhand der Werkauftragsunterlagen und Stücklisten in einzelnen Schritten. Bevor ein weiterer Arbeitsschritt vorgenommen werden kann, wird der bereits erledigte Arbeitsschritt überprüft. Die einzelnen Kontrollschritte werden vom Kontrolleur auf einem Laufzettel gegengezeichnet. Nach Fertigstellung der Waren wird dann nochmals eine stichprobenweise Endkontrolle durchgeführt. Wurden spezielle Kontrollverfahren mit einem Kunden vereinbart, werden diese statt der vorher beschriebenen Methode zum Tragen kommen.

Werden in unserer Fertigung Dreh- und/oder Fräsarbeiten etc. nach Zeichnungen gefertigt, so werden diese - wenn nichts anderes vereinbart wurde - nach DIN 7168m (neue Norm ISO 2768-11991-06) Allgemeinentoleranzen Maschinenbau hergestellt.. Für unbearbeitete Oberflächen gelten die jeweiligen DIN - Normen der verwendeten Materialien. Die Werksauftragunterlagen werden nach Erledigung für einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten ebenfalls archiviert.

Nach Fertigstellung und Überprüfung der Produkte wird die Ware entsprechend der Vorgaben handelsüblich verpackt, mit den vorgegebenen Lieferpapieren gekennzeichnet und anschließend dem vorgesehenen Transportsystem zugeführt.

(*1) Die Vertragsprüfung erfolgt bei vom Besteller vorgegebenen Besonderheiten. Sie erfolgt nicht im Tagesgeschäft. Hier gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die unseren Kunden zur Verfügung stehen.
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